Gepitcht – und gewonnen
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Forschende der RWTH Aachen University und des TUM Campus Heilbronn haben ein Online-Tool entwickelt, das Maschinenbauenden helfen soll, Abomodelle risikoärmer anzubieten.
Im Bereich des Maschinenbaus setzen immer mehr Unternehmen auf Abonnementmodelle. Sie verkaufen ihre Anlagen also nicht, sondern vermieten sie an ihre Kundinnen und Kunden – inklusive Wartungs- und Reparaturarbeiten. Das verspricht höhere Einnahmen und langfristige Geschäftsbeziehungen. Doch das Modell ist nicht ohne Risiko, denn die Investitionskosten für Maschinen sind hoch und werden in einem Abomodell – anders als beim Verkauf – erst sukzessive wieder eingespielt.
Forschende der RWTH Aachen University und des TUM Campus Heilbronn untersuchten nun im Rahmen des SCALA-Projekts, wie sich das Geschäftsmodell risikoärmer gestalten ließe – und entwickelten den Subscription-Business-Case-Kalkulator. „Damit wollen wir insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau helfen, Kundinnen und Kunden zu identifizieren, mit denen sie relativ risikofrei ein Abonnementmodell eingehen können“, erklärt Yannik Gabelmann, Doktorand am Center for Digital Transformation (CDT) am TUM Campus Heilbronn, die Funktion des Rechners.
Zusammen mit Sebastian Müller, Professor für Finance an der TUM School of Management, definierte Gabelmann sechs übergeordnete Kategorien für die Risikoabwägung: Dazu zählen unter anderem die Bonität, die Kosten für das Abonnement und der Absatzmarkt des jeweiligen Unternehmens. Um zusätzlich finanzkritische Daten zu analysieren, arbeitet das SCALA-Team eng mit Kreditgebenden zusammen.
Basierend auf diesen Daten und Kriterien errechnet der kostenfreie SCALA-Kalkulator einen Risiko-Score der potenziellen Kundinnen und Kunden und bewertet die Chancen für eine wirtschaftliche Abonnementbeziehung.
Der TUM Campus Heilbronn ist Teil der Technischen Universität München (TUM), einer der führenden unternehmerischen Universitäten. Er vereint innovative Forschung, Talentförderung und gesellschaftliche Verantwortung mit unternehmerischem Mut und arbeitet dabei eng mit der wirtschaftsstarken Region Heilbronn-Franken zusammen, die von mittelständischen ebenso wie weltmarktführenden Unternehmen geprägt ist. Mit einem Fokus auf Management sowie Computation, Information and Technology fördert der TUM Campus Heilbronn die Fachkräfte von morgen, ermöglicht den Wissenstransfer und entwickelt Innovationen für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters – regional verankert, global vernetzt, mit der Zukunft im Blick.
Die Dieter Schwarz Stiftung hat den Aufbau des TUM Campus Heilbronn initiiert. Sie stellt nicht nur die Infrastruktur auf dem Bildungscampus in Heilbronn bereit, sondern fördert auch Professuren, Forschungszentren und zahlreiche Initiativen etwa im Bereich der digitalen Transformation.
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