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Fragen? Forschen!

Die experimenta in Heilbronn lädt Menschen von drei bis 103 Jahren dazu ein, die Welt der Wissenschaft mit allen Sinnen zu entdecken. Deutschlands größtes Science Center in Bildern.

18.05.2026
Nataša Ivaković

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Wer die experimenta auf der Kraneninsel besucht, kann zwei bis drei Stunden einplanen. Oder vier bis sechs, um wirklich in die Mitmachstationen eintauchen und die eine oder andere Pause machen zu können. Oder doch besser den ganzen Tag? Dann sind auch der Science Dome und die Sternwarte drin. In der 25.000 Quadratmeter umfassenden Wissens- und Erlebniswelt sind die Möglichkeiten, sich interaktiv mit Naturwissenschaft und Technik zu beschäftigen, schier grenzenlos.

Über die experimenta

Die experimenta ist ein anerkannter außerschulischer Lernort und bietet Wissenschaftsthemen zum Anfassen für alle. In Deutschlands größtem Science Center können Interessierte aller Altersgruppen auf über 25.000 Quadratmetern Wissenschaft, Technik und Alltagsphänomene erleben. Zur Auswahl stehen mehr als 275 Mitmachstationen, Laborkurse, ein einzigartiger Science Dome und eine Sternwarte. Ganz nach dem Grundsatz „Erleben schafft Wissen“ können die Besuchenden hier eigene Fähigkeiten erkennen und diese weiter ausbilden.

Eigens für Schulklassen bietet die experimenta das sogenannte Weltenprogramm an, das Themen wie Nachhaltigkeit oder Studien- und Berufsfindung umfasst und bei dem die interaktive Ausstellung, die Labore und der Science Dome besucht werden können. Dabei gehen die Lehrkräfte mit ihrer Klasse auf Erkundungstour. Das experimenta-Team der Schulkommunikation berät die Lehrkräfte individuell – von der Planung über Begleitmaterial bis zu maßgeschneiderten Angeboten.

Das Science Center setzt einen klaren Fokus auf Bildung und Wissenschaft – vor allem in den Bereichen Naturwissenschaft, Technik und Digitalisierung. Die Dieter Schwarz Stiftung verfolgt mit der Unterstützung der experimenta das Ziel, junge Menschen für diese Themen zu begeistern.

2025 besuchten rund 450.000 Gäste die experimenta. Familien mit Kindern finden hier vielfältige Angebote ebenso wie Kita-, Schul- und Firmengruppen, Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Beeinträchtigungen. Die folgende Bildergalerie gibt einen Eindruck davon, welche Ausstellungen und Mitmachstationen auf die Besucherinnen und Besucher warten.

In der Ausstellung „KI – Einblicke und Ausblicke“ dreht sich alles um Künstliche Intelligenz. Auf einer Fläche von 180 Quadratmetern bietet der KI-Pavillon eine große Spielwiese, um sich über die rasante Entwicklung von KI zu informieren und KI-Anwendungen selbst auszuprobieren. Wer möchte, kann seine co-kreativ geschaffenen Werke digital mit nach Hause nehmen.
Der niederländische Künstler Theo Jansen wurde durch seine „Strandbeesten“ (Strandläufer) bekannt, die sich seit 1990 selbstständig durch Windkraft an der Nordseeküste bewegen. Sein Original-Strandbeest „Ordis“ steht im Foyer der experimenta. An einer Mitmachstation treten zwei Modelle davon zum Wettkampf an – ein Highlight für Besuchende, die sich für Ingenieurskunst und kinetische Skulpturen interessieren.
Auf dem Dach der experimenta befindet sich die Sternwarte mit ihrer All-Sky-Kuppel. Wenn sich diese öffnet, tauchen die Besuchenden dank des großen Teleskops in die Weiten des Alls ein. Zweimal im Monat findet die SkyNight statt. Dann können die Gäste am Nachthimmel Mond, Planeten und ferne Galaxien bewundern.
In der Ausstellung der experimenta gibt es rund 275 interaktive Mitmachstationen. So auch diesen „Prägestempel“, an dem man sein eigenes Körperprofil erstellen kann. Dinge auszuprobieren und die Effekte unmittelbar zu erleben fasziniert Kinder wie Erwachsene gleichermaßen.
Der Science Dome ist eine Mischung aus Planetarium und Theater. Dank eines riesigen Kuppelbildschirms, moderner Lasertechnologie und 3D-Sound erleben Besuchende naturwissenschaftliche und technische Themen hautnah. Ob 3D-Animation über die Apollo-Mission zum Mond oder Liveshows mit wissenschaftlichen Experimenten: Hier sind spannende Erlebnisse garantiert.
Außerschulischer Lernort als Abwechslung und Inspiration: In den Laboren können Schülerinnen und Schüler spannende Kurse in MINT-Fächern wie Biologie oder Chemie absolvieren. Ähnlich beliebt sind die offene Werkstatt Maker Space sowie die vier gläsernen Studios, in denen Jugendlichen viele Möglichkeiten der kreativen Arbeit offenstehen.
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